Internationalisation and Mobility in the Students' Curricula (2010-2012)

Fremdsprachenkenntnissen und Kompetenzen, die durch einen Auslandsaufenthalt erworben werden können, sind bedeutend für die Beschäftigungsfähigkeit und den persönlichen Erfolg von jungen Menschen auf dem europäischen Arbeitsmarkt. Der Förderung von Mobilität zu Lernzwecken misst die Europäische Union eine hohe Priorität bei. Dies ist im Grünbuch der Europäischen Kommission über Mobilität ausgeführt, welches in Übereinstimmung mit den Ergebnissen der gemeinsamen politischen Initiative der Kommission und der EU-Mitgliedstaaten „Neue Kompetenzen für neue Beschäftigungen“ erarbeitet wurde.
Das Jahr 2013 rückt schnell näher und mit ihm das strategische EU Ziel für diesen Zeitabschnitt: Es wird erwartet, dass 80.000 Berufsschüler jährlich Auslandserfahrungen durch berufliche Mobilitätsprogramme sammeln sollen. Statistiken zeigen, dass fast jedes Mitgliedsland Probleme hat, diese Zielvorgabe zu erreichen.
Viele junge Menschen interessieren sich für die Teilnahme an Mobilitätsprogrammen und haben auch die Wichtigkeit dieser im Zusammenhang mit Fremdsprachen- und Interkulturellenkompetenzen erkannt. Nichtsdestotrotz nimmt ein hoher Prozentsatz der Schüler nicht an Programmen teil oder bricht den Auslandaufenthalt ab. Oft sind die Schüler der Situation, zeitweise in einem anderen Land zu leben, nicht gewachsen sind. Die Internationalisierung der Curricula sowie ein auf die besonderen Bedürfnisse der Berufsschüler zugeschnittenes Programm, sind notwendig, um die Mobilitätsraten von Schülern im Bereich der Berufsschulen zu erhöhen.
Das Projekt hat zum Ziel, zum einen die Zahlen der Schüler zu erhöhen, die erfolgreich an Mobilitätsprogrammen teilnehmen und zum anderen Lehrende und Leitungen von Berufsschule, für die Thematik Internationalität zu sensibilisieren. Die Idee basiert auf einer im Jahre 2009 erschienenen finnischen Studie, die das lokale Ausbildungssystem in Hinblick auf die Einbeziehung von Internationalität in die Curricula verändert hat. Das Projekt INtheMC möchte die Ergebnisse der finnischen Untersuchung ableiten und eine anwendbare Methode bereitstellen, die sich sowohl an Lehrer und Schüler als auch an die Schulleitung richtet.
Die Projektpartner aus den Niederlanden, Spanien, Schottland und Litauen vereinen professionelle Erfahrungen in dem Bereich Berufsschule. Der Partner aus Frankreich und der zweite Partner aus den Niederlanden haben Erfahrungen im Bereich Arbeitsmarkt. Polen wird die psychologischen Einflüsse von Mobilität und gleichen Chancen fokussieren. Deutschland wird mit den Erfahrungen im Bereich der Mobilität von Studierenden und dessen Einfluss auf europäischen Level zu dem Projekt beitragen.
Die Partner zielen darauf ab, eine größere Gruppe an Lehrenden für das Thema Internationalität und Mobilität sowie die Schwierigkeiten der Schüler/innen zu sensibilisieren.

Partner:
• Landstede Groep, Netherlands (Koordinator)
• Angus College, United Kingdom
• Politeknika Ikastegia Txorieeri - HETEL, Spain
• Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Germany (Wisenschaftliche Begleitung)
• Uniwersytet Kazimierza Wilkiego W Bydgoszczy, Poland
• Marijampoles profesinio rengimo centras, Lithuania
• Stichting Ecabo, Netherlands
• Institut Européen de l'éntrepreneuriat rural, France 
 

Projektleitung an der Universität Mainz: Prof. Dr. Regina Egetenmeyer, Juniorprofessur
Wissenschaftliche Mitarbeit: Dipl.-Päd. Sandra Rueffin
Zeitraum: November 2010 bis Oktober 2012
Finanzierung: LEONARDO Transfer of Innovation, Programm für Lebenslanges Lernen, Europäische Commission
URL: http://www.inthemc-project.org/ 

Projektergebnisse (Auswahl)

Internationalisation Guide for Teachers in Vocational Education and Training: http://www.inthemc-project.org/teacher-manual

National Reports on Internationalisation and Mobility: http://www.inthemc-project.org/reports

Pressemitteilungen

Internationalisierungsleitfaden für Berufsschulen liegt vor: http://www.uni-mainz.de/presse/53349.php

Europas Auszubildende schauen nur selten über den Tellerrand: http://www.uni-mainz.de/presse/50459.php

 

 

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